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| Projektbeispiele Wasserversorgung |
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Studie zur Restrukturierung der landesweiten Wasserversorgung, einschließlich Tarifstudie und Versorgungskonzeption in Ostthüringen, Deutschland
Für die Thüringer Fernwasserversorgung erbrachte Fichtner Beratungsleistungen zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit der landesweiten Wasserversorgung im Bundesland Thüringen. In der ersten Phase des Projektes wurden drei für die landesweite Wasserversorgung zuständigen Unternehmen analysiert, Optimierungspotenziale aufgezeigt und Vorschläge zur Reorganisation und zum Zusammenschluss (Fusion) erarbeitet. Im Rahmen des Projektes untersuchte Fichtner außerdem, ob der bisherige Preis für Rohwasser aus den Stauwasser-Reservoirs angemessen ist und erstellte eine Prognose für die künftige Preisentwicklung. In der zweiten Projektphase wurde, nach dem Zusammenschluss von zwei der drei untersuchten Partner, für das neue Unternehmen ein technisch-wirtschaftliches Versorgungskonzept erarbeitet, das als Business Plan für die kommenden 5 Jahre die Geschäftsgrundlage für die Fernwasserversorgung in Nord- und Ostthüringen bilden soll.
Planung und Bau der Fernwasserleitung Lindau - Lutherstadt Wittenberg, Deutschland
Um die Trinkwasserversorgung von Lutherstadt Wittenberg sicherzustellen wurden 42 km Rohrleitung vom Wasserwerk Lindau nach Lutherstadt Wittenberg verlegt. Neben der Anlage war eine Pumpstation mit 2 x 500 m³/h, sowie Speicher- und Ausgleichsbehälter mit einem Volumen von 4.000 m³ Bestandteil des Projektes. Die Rohrleitung wurde als Stahl- und Gussrohrleitung mit einem Durchmesser von 400 und 500 mm installiert. WTL Wassertechnik in der Fichtner Gruppe betreute das Projekt vom Anfang bis zum Ende, erstellte die Planungsunterlagen, die Spezifikation und die Ausschreibungsunterlagen, begleitete die Vergabe und überwachte den Bau und die Inbetriebnahme der Komponenten.
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Erweiterung der Versorgungsnetze für Kaunas, Litauen
Für die Stadt Kaunas (380.000 Einwohner) plante Fichtner die Erweiterung und Teilrehabilitierung des Wasserversorgungsnetzes und des Kanalnetzes. Die Aufgabe umfasste die Einbindung in die bestehenden städtischen Systeme und die Planung der notwendigen Trinkwasser- und Abwasserpumpstationen, der Verteilungsnetze und des Kanalsystems innerhalb von vier verschiedenen städtischen Planungsgebieten. Die Erstellung der Ausschreibungsunterlagen und die Begleitung der Vergabe erfolgte nach EU-Vorgaben (ISPA) und in Übereinstimmung mit üblichen FIDIC-Vertragsbedingungen.
Rehabilitierungs- und Erweiterungsplanung des Trink- und Abwassersystems von Satu Mare, Rumänien
Im Rahmen der Vorbereitung auf den zukünftigen EU-Beitritt Rumäniens sollen in der Stadt Satu Mare die existierenden Trinkwasser- und Abwassereinrichtungen rehabilitiert werden. Fichtner erarbeitete vier Bauausschreibungen für die folgenden Komponenten: a) Rehabilitierung von 7,3 km Brunnenfeldleitungen (DN 600 und DN 800) einschließlich Bohrung und Ausrüstung von 15 Trinkwasserbrunnen, b) Rehabilitierung inkl. Leistungsverringerung der bestehenden Trinkwasseraufbereitung, c) Rehabilitierung der bestehenden Abwasseraufbereitungsanlage und d) Rehabilitierung von ca. 14 km Abwasserleitungen und von 7 Pumpstationen. Die beauftragten Consulting-Leistungen beinhalten verschiedene Maßnahmen zur Sicherstellung eines effizienten Anlagenbetriebs, und außerdem die Beschaffung von Equipment und Reinigungsfahrzeugen.
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Technische Beratung für ein Siedlungswasserprojekt, Marokko
Im Rahmen eines von der Afrikanischen Entwicklungsbank finanzierten Projekts soll die ländliche Trinkwasserversorgung in vier Provinzen Marokkos verbessert werden. Dafür werden Maßnahmen zur Wassergewinnung, -zuleitung und -verteilung sowie zur Sensibilisierung der Bevölkerung für einen hygienischen Umgang mit Trink- und Abwasser umgesetzt. In drei verschiedenen Städten werden insgesamt 350.000 Einwohner an die Abwasserentsorgung angeschlossen und neue Kläranlagen errichtet. Fichtner Water & Transportation wurde vom Office National de l'Eau Potable (ONEP) mit der Überprüfung der Planungs- und Ausschreibungsunterlagen, der Angebotsauswertung sowie der Bauüberwachung beauftragt.
Technische Unterstützung beim Ausbau der Wasserversorgung, Tunesien
Durch das KfW-finanzierte Projekt soll die Trinkwasserqualität im Süden von Tunesien mittels einer dezentralen Versorgung mit mehreren kleineren Anlagen für insgesamt rund 340.000 Menschen, verbessert werden. Mit Hilfe von 10 Entsalzungsanlagen soll brackiges Grundwasser aufbereitet werden – neun davon mit dem Verfahren der Umkehrosmose und eine mit Elektrodialyse. Fichtner wurde zur technischen Unterstützung der nationalen Wasserbehörde Société Nationale d’Exploitation et de Distribution des Eaux (SONEDE) mit der Prüfung der Ausschreibungsunterlagen, der Organisation von Ortsbegehungen der Bieter, Werksabnahmen, Bauleitung und Abnahme der Anlagen beauftragt.
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Technische Leistungsprüfung des privaten Betreibers der Wasserversorgungssysteme in Ghana
Im Zusammenhang mit der Privatisierung der städtischen Wasserversorgung Ghanas wurde ein privater Betreiber mittels eines Managementvertrages beauftragt, die über das ganze Land verteilten 80 Wasserversorgungssysteme der Ghana Water Company Ltd., mit einer Gesamtkapazität von über 785.000 m³/d und fast 450.000 Anschlüssen, zu verwalten und zu betreiben. Mit dem Ziel die Leistungen des privaten Betreibers während der fünfjährigen Laufzeit des Vertrages zu kontrollieren, wurde Fichtner mit dem technischen Audit gemäß der vereinbarten Leistungsstandards beauftragt. Diese Standards betreffen sowohl die Trinkwasserqualität als auch den Wasserdruck und den Durchfluss, die Reduzierung von Wasserverlusten sowie die Einhaltung der festgelegten durchschnittlichen Tagesproduktion von Trinkwasser.
Erneuerung des Trinkwassersystems von Mbuji-Mayi, Demokratische Republik Kongo
Das Trinkwassersystem von Mbuji-Mayi war gekennzeichnet durch große Leckageverluste. Darüber hinaus waren die zur Verfügung stehenden Wassermengen bei weitem nicht ausreichend, um dem gestiegenen Bedarf zu entsprechen. Nach der Aufnahme der bestehenden Verhältnisse legte Fichtner die Wasserversorgung für 2,75 Millionen Einwohner neu aus. Dies umfasste alle Maßnahmen von der Quellfassung und der Wasserüberleitung bis zur Speicherung und Verteilung im Primärnetz. Für die gesicherte Energieversorgung aller elektrischen Verbraucher der Wasserversorgung plante Fichtner außerdem ein 6,6-MW-Wasserkraftwerk, erstellte dafür die Machbarkeitsstudie und die Ausschreibungsunterlagen und übernahm die Bauleitung.
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Rehabilitierung und Erweiterung der Wasseraufbereitungsanlage Goreangab, Namibia
Zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung Windhoeks wurde die Trinkwasseranlage Goreangab am Gammans Damm erneuert und erweitert. Parallel zur bestehenden Anlage wurde eine neue Behandlungslinie mit 25.000 m³/d aufgebaut, die das Oberflächenwasser aus dem Damm aufbereitet. Die Besonderheit liegt in der Möglichkeit, auch direkt den Kläranlagenablauf der Gammans Kläranlage zu Trinkwasser aufzubereiten und so auch bei Trockenheit eine Versorgung zu gewährleisten. Die Anlage ist damit die weltweit einzige direkte Wiederverwertungsanlage zur Trinkwassergewinnung. Neben konventionellen Filter- und Chlortechniken kamen Membran-, Aktivkohle-, Ozon- und Flotationsverfahren zum Einsatz. Fichtner führte ein internationales Joint-Venture, erstellte alle Planungsunterlagen und überwachte die Ausschreibung, den Bau und die Inbetriebnahme der Anlage.
Verbesserung der Wasserver- und Abwasserentsorgung in Mbeya, Tansania
In der Bezirkshauptstadt Mbeya im südlichen Hochland Tansanias soll die Wasserver- und Abwasserentsorgung verbessert werden. Mit dem Ziel, die Trinkwasserverluste zu reduzieren und das Verteilsystem auszubauen finanziert die EU und die KfW im Siedlungswasserprojekt „Mbeya Phase II“ die Rehabilitierung und Neuinstallation von Betriebsanlagen. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie erarbeitet Fichtner die erforderlichen Maßnahmen, erstellt die Ausschreibungsunterlagen, wertet die Angebote aus und unterstützt bei der Auftragsvergabe. Weiterhin übernimmt Fichtner die Bauleitung sowie das Projektmanagement und erarbeitet begleitende Maßnahmen zur Steigerung der Verwaltungsstruktur für eine nachhaltige Projektimplementierung.
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Beratung zum Bau einer Umkehrosmose-Entsalzungsanlage, Mauritius
Im Auftrag des Ministeriums für Lokale Entwicklung und Abfallbehandlung erstellte Fichtner die Ausschreibungsunterlagen zur Errichtung einer Meerwasserentsalzungsanlage. Die Anlage funktioniert nach dem Prinzip der Umkehrosmose und besteht aus zwei Linien mit einer Kapazität von je 2.000 m³ Trinkwasser pro Tag. Für die auf der Insel Rodrigues zu errichtende Anlage unterstützte Fichtner das Ministerium zudem bei der Standortuntersuchung, bei der Auswertung der Angebote und unterbreitete eine Vergabeempfehlung.
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Reformstrategie für die städtische Wasserver- und Abwasserentsorgung von Punjab, Pakistan
Um die Trinkwasserversorgung in den größten Städten der Provinz Punjab zu verbessern, legte die pakistanische Regierung ein Reformprogramm für die Richtlinien und Institutionen der Wasserver- und Abwasserentsorgung auf. Im Rahmen dieses Programms untersuchte Fichtner die Optionen zur Effizienzsteigerung der Wasserver- und Abwasserentsorgungsdienste mittels vertraglicher Vereinbarungen, öffentlich-privater Partnerschaften und finanzieller Anreize. Aufbauend auf der Bewertung dieser Optionen wurden Regeln für die Festlegung der Nutzungskosten erstellt sowie Maßnahmen zur Überwachung der Qualität der Wasserver- und Abwasserentsorgungsdienste definiert. Diese Standards liefern einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität in der bevölkerungsreichsten Provinz Pakistans.
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Planung und Bau einer Meerwasserentsalzungsanlage mit Fernwasserleitung in Fujairah, Vereinigte Arabische Emirate
In Fujairah wurde eine hybride Meerwasserentsalzungsanlage zur Deckung des Trinkwasserbedarfes errichtet. Die Anlage ist für die Produktion von insgesamt 455.000 m³/Tag Trinkwasser ausgelegt – 63% werden dabei thermisch und 37% über Umkehrosmose erzeugt. Es wird aus Meerwasser mit einer Salzkonzentration von ~40 g/l produziert. Das Trinkwasser wird über 185 km Fernwasserleitung (Durchmesser 1.600 mm) nach Al-Ain (80 MIGD) und Al-Dhaid (20 MIGD) geleitet. Die erforderliche Hauptpumpstation hat eine Kapazität von 18.750 m³/h mit 12.000 kW installierter Leistung. Nach der Strom- und Wasserbedarfsstudie erstellte Fichtner die Planungsunterlagen, die Spezifikation und die Ausschreibungsunterlagen, begleitete die Vergabe und überwachte den Bau und die Inbetriebnahme der Komponenten. Zwischenzeitlich bearbeitet Fichtner die Erweiterung der Anlage um weitere 100 MIGD.
Kraftwerk mit Meerwasserentsalzungsanlage Al Khobar II und III, Saudi-Arabien
Im Auftrag der saudischen Saline Water Conversion Corporation (SWCC) begleitete Fichtner über knapp dreißig Jahre lang den Auf- und Ausbau des Kraftwerks mit Meerwasserentsalzungsanlage Al Khobar II und III. Bereits in den siebziger Jahren wurde Fichtner mit den gesamten Planungsschritten, von der Grundsatzplanung bis zur vorläufigen Übernahme durch den Auftraggeber, beauftragt. Die Anlage Al Khobar II umfasste neben der Meerwasserentsalzung, fünf Kraftwerksblöcke mit einer Gesamtleistung von 725 MWel und eine Wohnsiedlung für 2.500 Einwohner. Bei der Meerwasserentsalzungsanlage von Al Khobar II handelte es sich um insgesamt zehn mehrstufige Multi-Stage-Flash- (MSF-) Linien mit einer Gesamtproduktion von 225.000 m³ Trinkwasser pro Tag. Zur Verteilung des Trinkwassers plante Fichtner ein Wasserleitungsnetz mit über 250 km Haupt- und Nebenleitungen. Noch während der Errichtung von Al Khobar II wurde Fichtner mit der Planung einer Erweiterung (Al Khobar III) beauftragt. Diese Erweiterung besteht wie Al Khobar II ebenfalls aus einem mit Erdgas und schwerem Heizöl befeuerten Dampfkraftwerk mit Meerwasserentsalzungsanlage, wobei die Leistung des Kraftwerks insgesamt 500 MWel beträgt und die Meerwasserentsalzung (ebenfalls MSF-Anlagen) eine Kapazität von 273.000 m³/Tag Trinkwasser hat. Während der Planungsphase der Erweiterung wurde von Fichtner auch eine Umkehrosmose-Anlage mit einer vorgesehenen Entsalzungskapazität von 91.000 m³/Tag spezifiziert, die jedoch nicht realisiert wurde.
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Planung einer Meerwasserentsalzungsanlage und Bauleitung, Singapur
Vom Public Utilities Board, Singapur, wurde Fichtner in mehreren Stufen mit der Planung eines kombinierten Kraftwerks mit Meerwasserentsalzungsanlage zur Versorgung von Singapur mit Trinkwasser beauftragt. Die erste Stufe beinhaltete eine Machbarkeitsuntersuchung zur Errichtung der Anlage mit einer Kapazität von 90.000 m³ Trinkwasser pro Tag und einer elektrischen Leistung von 200 bis 300 MW. Im Rahmen dieser Untersuchung wurden unterschiedliche Entsalzungstechnologien hinsichtlich ihrer Leistung und Wirtschaftlichkeit untersucht. Hierbei wurden auch verschiedene Standortalternativen sowie unterschiedliche Betreibermodelle betrachtet und die zu erwartenden Produktionskosten ermittelt. Nach der Entscheidung, das Projekt als Build-Own-Operate (BOO) Modell zu betreiben, unterstützte Fichtner das Public Utilities Board bei der Ausschreibung, Vertragsgestaltung und Vergabe der Anlage. Während der Errichtungsphase der Anlage war Fichtner mit dem Projektmanagement und der örtlichen Bauleitung bis zur Inbetriebnahme beauftragt.
Meerwasserentsalzungsprojekt an der Gold Coast, Australien
South East Queensland ist eine der trockensten Regionen Australiens. Im Rahmen einer 9 Mrd. $A-Investition der Regierung von Queensland und des Gold Coast City Council zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung wird in Tugun an der Goldküste auf einer ehemaligen Deponie die erste große Meerwasserentsalzungsanlage an Australiens Ostküste errichtet. Die Anlage nach dem Umkehrosmoseverfahren hat eine Kapazität von 125.000 m3/d. Fichtner wurde mit der Prüfung des reference designs, der Zeichnungsprüfung und der Bauleitung sowie der Koordination der Inbetriebnahme beauftragt.
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RO-Meerwasserentsalzungsanlage Sydney, Australien
Über die gesamte Projektlaufzeit der Meerwasserentsalzungsanlage „Sydney’s Desalination Plant“ unterstützte Fichtner in Kooperation mit der australischen GHD Services Pty. Ltd. die örtliche Wasserbehörde Sydney Water mit technischer Hilfe. Dies umfasste zunächst eine Planstudie über Möglichkeiten und Potenziale, die Trinkwasserversorgung durch Meerwasserentsalzung zu ergänzen. Dabei wurden Technologien und Entwicklungsoptionen, die Infrastrukturanforderungen bzw. Anschlussoptionen sowie die Umweltauswirkungen untersucht. Anschließend erfolgte die Konzeptplanung für das Design der 250.000-m³/d-RO-Meerwasserentsalzungsanlage einschließlich aller Komponenten. Als Design-Verantwortlicher führte Fichtner das gesamte Aufstellungs-Layout und die Detailplanung der Umkehrosmose durch, erstellte die Spezifikationen und die Ausschreibungsunterlagen und betreute den Evaluierungsprozess sowie die Vergabe. Im Rahmen der Anlagenerrichtung überprüfte Fichtner die Planung und überwachte die Ausführung und die Inbetriebnahme bis hin zu den Abnahmeprüfungen.
Untersuchung möglicher Technologien und Betreibermodelle zur Meerwasserentsalzung in Perth, Australien
Im Auftrag der australischen Water Corporation Perth führte Fichtner eine Machbarkeitsstudie zur Versorgung von Perth mit entsalztem Trinkwasser durch. Diese umfangreiche Untersuchung enthielt einen Vergleich unterschiedlicher Entsalzungstechnologien (MSF - Multi-Stage Flash, MED - Multiple Effect Distillation, RO - Reverse Osmosis), die sowohl hinsichtlich ihrer Leistung, Trinkwasserqualität, mögliche Standorte, Umweltauswirkungen und Wirtschaftlichkeit bei den örtlichen Gegebenheiten und einer veranschlagten Kapazität von 100.000 m³/Tag betrachtet wurden. In diesem Rahmen wurde zudem ein vorläufiges Anlagen-Layout entwickelt und die Einbindung der Anlage in das vorhandene Trinkwassernetz untersucht. Abschließend sprach Fichtner eine Empfehlung zur weiteren Vorgehensweise aus. Nach der Auswahl der Technologie und des zukünftigen Standorts wurden die Betrachtungen vertieft und die zu erwartenden Produktionskosten und Wassertarife der ausgewählten Umkehrosmose-Anlage errechnet. Außerdem unterstützte Fichtner die Water Corporation bei der Durchführung der Umweltverträglichkeitsuntersuchung und der Projektentwicklung. Hierbei wurden die Möglichkeiten eines privatwirtschaftlichen und eines öffentlichen Betriebs der Anlage verglichen. Weiterhin erstellte Fichtner die Ausschreibungsunterlagen und beriet die Water Corporation bei der Vergabe und Auswahl der Anlagenlieferanten sowie bei der Vertragsgestaltung. Als Owner’s Engineer überprüfte Fichtner die Planung der Anlage und überwachte die Ausführung bis hin zu den Abnahmeprüfungen.
Weitere Projektbeispiele zur Meerwasserentsalzung finden Sie unter Kraftwerke mit kombinierter Meerwasserentsalzung.
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Verbesserung des Trinkwasserversorgungssystems von San Salvador, El Salvador
Mit dem Ziel die Trinkwasserversorgung im nördlichen Sektor von San Salvador zu verbessern wurde Beller Consult von der Administración Nacional de Acueductos y Alcantarillados (ANDA) mit der Planung und Bauleitung verschiedener Maßnahmen beauftragt. Dazu gehörte der entsprechende Ausbau der Pumpstationen und die Verstärkung der Hauptförderleitungen zwischen der Wassergewinnung und den Einspeisepunkten in das Verteilernetz (Wasserbehälter) sowie die Verstärkung der Wasserbehälter selbst. Die Sanierung und Erweiterung des Trinkwassersystems enthielt die Erneuerung der hydraulischen und elektrischen Installationen von 12 Pumpstationen, den Neubau von sechs Hauptförderleitungen mit Verteilernetz, die Sanierung von zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen, den Neubau und die Sanierung von Wasserbehältern aus Stahlbeton sowie den Bau von Tiefbrunnen. Außerdem wurde ein Teilstück der bestehenden Wasserversorgungsleitung, die 40% des Trinkwassers der Hauptstadt befördert, neu verlegt.
Monitoring der Managementverträge Wasser/Abwasser, Nicaragua
Das Management der Wasserver- und Abwasserentsorgungsunternehmen AMAT in Mantagalpa und EMAJIN in Jinotega wurde im September 2004 an ein privates Unternehmen vergeben. Um die Realisierung der vertraglichen Verpflichtungen wie z. B. Verbesserung des Betriebs der Anlagen und des Systems, Verbesserung von Administration und Organisation, Verbesserung der finanziellen Ergebnisse und Transfer von Know-how zu beurteilen, wurde Fichtner mit der unabhängigen und zyklischen Prüfung der Ergebnisse dieser Managementaktivitäten über einen Zeitraum von 5 Jahren beauftragt. Das Versorgungsgebiet der beiden Wasserver- und Abwasserentsorgungsunternehmen umfasst 13 Kommunen mit ca. 212.000 Einwohnern und rund 33.000 Anschlüssen.
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