|
|
 |
| Projektbeispiele Umweltmanagement und Umweltuntersuchungen |
|
Umweltverträglichkeitsprüfung für die Stilllegung des Kernkraftwerks Stade, Deutschland
Zur Stilllegung des KKW Stade und für die Errichtung und den Betrieb eines Lagers für radioaktive Abfälle erbrachte Fichtner Sachverständigentätigkeiten gemäß §20 AtG bezogen auf einen Antrag gemäß §7 Abs. 3 des AtG. Dabei wurde die Umweltverträglichkeit unter Berücksichtigung der atomrechtlichen Verfahrensordnung (AtVfV vom 27.07.2001) untersucht.
|
|
Untersuchung des Standortpotenzials für GuD- und Kohlekraftwerke, Deutschland
Im Auftrag eines international agierenden Energieversorgungsunternehmens ermittelte Fichtner mögliche Standorte für GuD-Kraftwerke und Kohlekraftwerke in Norddeutschland. Dafür identifizierten unsere Experten zunächst Flächen welche die definierten Positivkriterien wie Größe, Entfernung zum Höchstspannungsnetz und Verkehrsanbindung erfüllen. Diese ermittelten Flächen wurden dann bezüglich der Kriterien Siedlung, Landschaft und Infrastruktur weitergehend untersucht und bewertet. Das so ermittelte Standortpotenzial der einzelnen Flächen wurde gegenübergestellt und eine Empfehlung für die favorisierten Standorte gegeben.
Genehmigungsmanagement für ein 800-MW-GuD-Kraftwerk eines europäischen EVUs
Mit dem Ziel der Errichtung eines GuD-Kraftwerks, werden vor der endgültigen Festlegung auf einen Standort zwei Standorte untersucht und für jeden ein Genehmigungsantrag gestellt. Bei dem gestuften Verfahren mit Teilgenehmigungen koordiniert und begleitet Fichtner den Genehmigungsprozess mit der Spezifikation der Fachgutachten, der Teilnahme an Abstimmungsterminen mit Behörden und Fachgutachtern, der Überführung der technischen Planung in die für die Genehmigungsplanung notwendigen Dokumente sowie der Erstellung des lieferantenneutralen Genehmigungsantrags nach BImSchG und Erlaubnisantrags nach WHG für den Kraftwerksstandort.
Prüfung immissionsschutzrechtlicher Genehmigungsvoraussetzungen für das HKW Meuselwitz, Deutschland
Für die Erstellung eines Sachverständigengutachtens nach §13, 9.BImSchV untersuchte Fichtner die Auswirkungen des erweiterten beantragten Abfallartenkatalogs auf die Feuerung und Rauchgasreinigung des HKW Meuselwitz.
|
|
Qualitäts- und Umweltmanagement für das Müllheizkraftwerk Mainz-Wiesbaden, Deutschland
Im Hinblick auf die Zertifizierung der Entsorgungsgesellschaft Mainz als Entsorgungsfachbetrieb entwickelte Fichtner – gemäß den Anforderungen der TA-Siedlungsabfall – die vollständige Ablauf- und Aufbauorganisation für den Betrieb des neu errichteten Müllheizkraftwerkes Mainz. Die vollständige Prozesskette wurde in einem Betriebshandbuch abgebildet und die Einführung eines rechnergestützten Betriebsführungssystems unterstützt. Dabei wurden die Aspekte Optimierung von Betriebsabläufen, Qualitäts-, Umwelt- und Sicherheitsmanagement sowie Erfüllung der behördlich verlangten und rechtlich relevanten Anforderungen an die Betriebsorganisation berücksichtigt. Die Bearbeitung wurde auf Basis eines prozessorientierten Ansatzes für ein integriertes Managementsystem nach DIN EN ISO 9001 (Qualitätsmanagement) und 14001 (Umweltmanagement) durchgeführt.
Qualitäts- und Umweltmanagement für Produktionsstätten der RWE-DEA, Deutschland
Für den Unternehmensbereich Aufschluss und Gewinnung (Inland) wurde ein integriertes Managementsystem (CIMS) in Anlehnung an die maßgeblichen Normen und Verordnungen (Oil- & Gas-Producers HSEMS-Guideline (OGP), OHSAS 18001 (Occupational Health and Safety Assessment Series), DIN ISO 14001 (Umweltmanagement), EG-Öko-Audit-Verordnung (Umweltmanagement) und DIN ISO 9001 (Qualitätsmanagement) ) aufgebaut. Gleichzeitig wurden damit die Anforderungen der 12. BImSchV an ein Sicherheitsmanagementsystem für einen Speicher und den Förderbetrieb erfüllt.
nach oben
|
|
Umsetzung der EG-Öko-Audit-Verordnung, Deutschland
Im Auftrag der Stadtwerke München passte Fichtner das bestehende integrierte Managementsystem für Qualität und Umwelt (DIN EN ISO 9002:1994, DIN EN ISO 14001 sowie EG-Öko-Audit-Verordnung (EMAS)) den Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2000 für den Bereich Anlagenplanung an und überarbeitete es dabei vollständig. An den Standorten Heizkraftwerk Mitte, Heizkraftwerk Süd sowie in den Organisationseinheiten Planung, Instandhaltungscenter und Labor und im Bereich Wasserkraftwerke der Stadtwerke München wurde eine Validierung gemäß EG-Öko-Audit-Verordnung durchgeführt.
Aktualisierung des Umweltschutz-Handbuches für einen Standort der Daimler-Benz AG, Deutschland
Für den Hauptstandort der PKW-Produktion der Daimler-Benz AG in Sindelfingen aktualisierte Fichtner das vorhandene Umweltschutz-Handbuch entsprechend den Anforderungen gemäß EG-Öko-Audit-Verordnung und DIN EN ISO 14001. Diese Überarbeitung umfasste auch eine Optimierung des Handbuches im Hinblick auf die direkte Umsetzung und Anwendbarkeit.
Qualitäts- und Umweltmanagement für die Abfallwirtschaftsgesellschaft Leverkusen (AWL), Deutschland
Für die AWL entwickelte Fichtner ein integriertes Managementsystem für Umwelt, Sicherheit und Qualität zur Validierung gemäß EG-Öko-Audit-Verordnung. Die Zertifizierung erfolgte gemäß DIN EN ISO 14000 bzw. 9000 ff. und umfasste auch die Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb. Im Rahmen des Projektes wurde weiterhin das Betriebshandbuch gemäß TA-Siedlungsabfall für die Müllverbrennungsanlage Leverkusen erstellt.
nach oben
|
|
Implementierung eines Abwasserkatasters bei der Wacker-Chemie in Burghausen, Deutschland
Die Hauptziele bei der Erstellung des Abwasserkatasters waren die Konformität mit Anhang 22 der Abwasser-Verordnung (AbwV), die Erstellung von Abwassererklärungen sowie die zentrale Abwasserüberwachung für die Anlagen im Werk Burghausen der Wacker-Chemie GmbH. Technisch wurde das Abwasserkataster als datenbankgestütztes dialogorientiertes mehrbenutzerfähiges Software-System auf Java-Basis implementiert. Logisch ist das Kataster aufgeteilt in Dialoge zur Systemadministration (z. B. Benutzer- und Berechtigungskonzept, Stammdatenverwaltung), Dialoge zur Pflege der Abwasserdaten der einzelnen Anlagen und Dialoge zur Generierung von Berichten (z. B. Abwassererklärung). Die Anbindung eines Geoinformationssystems erlaubt eine vereinfachte Darstellung des Kanalnetzes samt Einblendung wichtiger Abwasserdaten.
Standortbewertung für eine thermische Restabfallbehandlungsanlage, Österreich
Für die Bewertung des Standortes Stegenwald stellte Fichtner die Ausgangsdaten zur technischen Einbindung einer thermischen Restabfallbehandlungsanlage mit einer Kapazität von 143.000 bis 189.000 t/a Restabfällen und Klärschlamm aus dem Land Salzburg dar und beurteilte die Standorteigenschaften anhand von Kriterien aus den Bereichen Raumordnung, Umwelt und Technik.
Ökologische Bewertung von Stahl und seinen Produkten, Niederlande
Im Auftrag des europäischen Verbandes der Stahlindustrie (EUROFER) wurde der Werkstoff Stahl und seine Produkte im Rahmen der auf EU-Ebene diskutierten Strategien, Handlungsspielräume und Instrumente der Integrierten Produktpolitik (IPP) einer ökologischen Bewertung unterzogen. Fichtner überprüfte dabei den Nutzen und die Grenzen der Methoden des Life-Cycle-Assessment (LCA) zur ökologischen Produktbewertung. Ziel des Projektes war es, am Beispiel des Werkstoffs Stahl, die Chancen und Grenzen der ökologischen Produktentwicklung aufzuzeigen und den weiteren Untersuchungs- und Handlungsbedarf festzulegen.
nach oben
|
|
Integriertes Umweltinformationssystem für die nationale und internationale Berichterstattung, Litauen
Zur Unterstützung eines effizienten Umweltmanagements wurde Fichtner von der litauischen Regierung beauftragt, ein Umweltinformationssystem (UIS) zur Einhaltung der Anforderungen der EU sowie zur Information der Öffentlichkeit zu entwickeln und einzuführen. Dieses System integriert Daten aus über zehn verschiedenen Quellen zur Luftreinhaltung, Forstwirtschaft, Grundwasserschutz oder Artenschutz und generiert standardisierte Berichte. Das im System integrierte Portal unterstützt das Umweltministerium bei der Erfüllung der Berichtspflicht gegenüber der EU, anderen Organisationen sowie in der internen und externen Kommunikation. Das UIS ist das zentrale Portal für alle umweltrelevanten Daten in Litauen und dient als nationaler Informationsknoten innerhalb des gesamteuropäischen Umweltinformations- und Überwachungsnetzes.
HSE-Management für das CCS-Projekt Kårstø, Norwegen
Das 420 MW GuD-Kraftwerk auf dem norwegischen Gasterminal Kårstø soll mit einer CO2-Abscheidungs- und Verdichtungsanlage ausgerüstet werden. Dabei ist Fichtner neben dem owner’s engineering für die CO2-Aminwäsche und -Verdichtung auch für das gesamte HSE-Management dieses Projekts zuständig. Dazu wird die Einhaltung von Gesundheits-, Arbeitsschutz- und Umweltrichtlinien in den von den Bauunternehmen zu erstellenden Unterlagen geprüft und die Luftemissionen der CO2-Abscheidungs- und Verdichtungsanlage überwacht. Neben der detaillierten Analyse der Luftemissionen und -immissionen, wird die Lärmausbreitung am Standort in Bezug auf die bereits bestehende Belastung einer genauen Untersuchung unterworfen.
Umweltverträglichkeitsstudie für ein Stahlwerk in der Ukraine
In Dnepropetrovsk, einer Stadt mit über einer Million Einwohnern in der zentralen Ukraine wurde Fichtner mit der Erarbeitung einer Umweltverträglichkeitsuntersuchung für ein neues Stahlwerk beauftragt. Auf einem großflächigen Areal im Industriegebiet, das schon seit langem als drittgrößter Standort der nationalen Stahlverarbeitung dient, soll der Bau eines elektrisch betriebenen Walzwerkes mit eigenem Umspannwerk realisiert werden. Das erklärte Ziel des Auftraggebers hierbei war es, das alte, noch mit Drehofen betriebene Werk durch eine nach neuestem Stand der Technik betriebene Anlage mit stark verringertem Luftschadstoffausstoß zu ersetzen.
|
|
Marines Umweltüberwachungssystem, Libyen
Fichtner erarbeitete eine Studie zur Einrichtung eines marinen Umweltüberwachungssystems für die General Electricity Company of Libya (GECOL). Die Studie beinhaltet die Überprüfung von 12 Kraftwerken und Meerwasserentsalzungsanlagen hinsichtlich der aktuellen Prozesstechnik, der Qualität der Abwässer und weiterer potenzieller Verunreinigungsquellen, sowie die Ergebnisse von Vor-Ort-Bestandsaufnahmen zur derzeitigen Meerwasserverschmutzung, inklusive Probennahmen, Analytik und Auswertung. Für das Projekt wurde ein sechswöchiger Schulungsaufenthalt in Stuttgart sowie auf Kreta durchgeführt, um die Teilnehmer über die Erfordernisse von Umweltüberwachungssystemen, die ökologische Gesamtsituation des Mittelmeeres und die Toxizität von Abwässern zu informieren und in die chemische Umweltanalytik einzuweisen.
Umwelttraining für Flughafenpersonal, Ägypten
Im Rahmen des Flughafenentwicklungsprojekts der Egyptian Holding Company for Airport and Navigation (EHCAAN) in Kairo wurde Fichtner mit der Durchführung eines umfangreichen Umwelt-Schulungsprogramms für das Personal der beiden internationalen Flughäfen Kairo und Sharm El Sheikh beauftragt. Unsere Experten unterwiesen das verantwortliche Flughafenpersonal in mehreren Kursen, Seminaren und Studienfahrten in Themengebiete wie ägyptische Umweltgesetze, internationale Richtlinien, Umweltvorschriften für Flughäfen, Abfallwirtschaft und Recycling, Lärmmessungen, Luftqualität-Überwachungssysteme und Qualitätssicherung.
|
|
Umweltverträglichkeitsuntersuchung für zwei neue Wasserkraftwerke, Sudan
Zur Sicherung der Stromversorgung in Sudan sollen im Norden des Landes mehrere neue Wasserkraftwerke errichtet werden. Das 420 MW-Wasserkraftwerk Shereik wird 290 km südlich des neuen Merowe-Staudamms liegen. Das Kraftwerk Kajbar mit einer Leistung von 6 x 60 MW soll 120 km flussabwärts der Stadt Dongola, ebenfalls am Nil, gebaut werden. Die für die beiden Kraftwerke aufgestauten Wasserflächen werden sich über etwa 420 km² bzw. 110 km² erstrecken. Fichtner wurde beauftragt, die Umweltverträglichkeitsstudien für die sehr unterschiedlichen Naturräume der beiden Standorte und die dazugehörigen Umsiedlungspläne zu erarbeiten und geeignete Maßnahmen zur Vermeidung und Minimierung schädlicher Umwelteinflüsse zu entwickeln.
nach oben
Umweltverträglichkeitsprüfung und Umsiedlungsplan für eine Überlandleitung von Äthiopien nach Kenia
Mit dem Ziel die Wasserkraftressourcen Äthiopiens benachbarten Stromabnehmern zugänglich zu machen soll eine etwa 1500 km lange Stromverbindungsleitung nach Kenia neu errichtet werden. Dafür erarbeitete Fichtner im Auftrag der KfW Bankengruppe neben der Machbarkeitsstudie die Umweltverträglichkeitsprüfung sowie einen Umsiedlungsplan für die betroffene Bevölkerung. Dabei wurden die Einflüsse des Projekts auf Menschen, Natur und Umwelt beurteilt sowie Vermeidungs-, Minderungs- und Monitoring-Maßnahmen empfohlen. Der Ausarbeitung von kleinräumigen Varianten zur Verringerung der Beeinträchtigungen kam hierbei eine besondere Bedeutung zu.
|
|
Environmental Due Diligence für Meerwasserentsalzungsanlagen, Saudi Arabien
Im Rahmen der Privatisierung des Meerwasserentsalzungssektors in Saudi Arabien untersuchte und bewertete Fichtner als Tecnical Advisor sämtliche Anlagen des staatlichen Versorgungsunternehmens SWCC Saline Water Conversion Corporation. Neben der technischen Bewertung der Anlagen umfasste das Projekt eine Untersuchung der Umweltrisiken. Dabei spielte insbesondere die Einhaltung der Umweltvorschriften bei Emissionen, Schall, Abwasser und der Abfallentsorgung ein Rolle.
Kompetenzaufbau zur Überwachung der industriellen Umweltverschmutzung, Katar
Mit dem Ziel die industrielle Umweltverschmutzung in Katar besser zu kontrollieren, beriet Fichtner die oberste Umweltbehörde in den Bereichen Gesetzgebung, Ausrüstung und Ausbildung des Personals. Dieses übergeordnete Projekt betraf zum einen die nationalpolitische und behördliche Planung, zum anderen aber auch die praktische Umsetzung von Maßnahmen und Programmen zur besseren Einbindung umweltrelevanter Faktoren in die wirtschaftliche und industrielle Entwicklung Katars. Der eigentliche Auftraggeber war das nationale Umweltministerium von Katar; im Rahmen des Projektes wurden jedoch auch die verknüpften Rollen und Verantwortlichkeiten anderer Hauptmitwirkender untersucht. Dazu gehörten das Ministerium für Energie und Industrie, die Nationale Planungsabteilung, Stadtverwaltungen, Industriestädte, Partner und einzelne Industrieanlagen.
Integrierte Umweltverträglichkeitsuntersuchung PSEEZ, Iran
Zur Verbesserung der Nachhaltigkeit in der iranischen Öl- und Gasindustrie beauftragte die Pars Oil and Gas Company, Irans nationaler Öl-Konzern, Fichtner mit einer integrierten Umweltverträglichkeitsuntersuchung über alle Ausbaustufen der gesamten Pars Special Economic Energy Zone (PSEEZ). Dabei handelt es sich um eine ca. 14.000 ha großes Industriegebiet bei Assaluyeh am Persischen Golf. Mit dieser ganzheitlichen Studie sollen insbesondere Wechselwirkungen und Überlagerungen aller bestehenden und auch zukünftigen Ausbaustufen erfasst werden.
nach oben
|
|
Reduzierung der Umweltbelastung durch die Kohlekraftwerke Lanzhou und Longkou, Volksrepublik China
Im Auftrag der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) untersuchte Fichtner Möglichkeiten zur Reduzierung der durch Ascheanfall aus Kohlekraftwerken verursachten Umweltbelastungen am Beispiel der Kraftwerke Longkou und Lanzhou. Diese wurden in Workshops mit Vertretern der Kraftwerksbetreiber und der Umweltbehörden zur Ermittlung und Minderung der Umwelteinwirkungen vermittelt.
|
|
|