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Startseite  Wasser & Infrastruktur - Total Water Management: Projektbeispiele
Projektbeispiele Total Water Management

Optimierung der Trinkwasserqualität im Nordwesten der Russischen Föderation

Mit dem Ziel, die Trinkwasserversorgung im Nordwesten von Russland zu verbessern, entwickelte Fichtner ein regionales Programm, das die ständige Überwachung und Kontrolle der Trinkwasserqualität garantiert. Zu den primären Projektaufgaben gehörten nach der Ursachenermittlung für die Verschlechterung des Roh-/Trinkwassers über die letzten 20 Jahre, die Entwicklung von Pilotprojekten, die Erarbeitung von Empfehlungen für alternative Trinkwasserversorgungskonzepte und für Neuerungen im Trinkwassermanagement sowie die Grundlagenentwicklung für ein kostendeckendes Tarifsystem.

 

Neubau des Staudamms und der Wasserkraftanlage Manantali in Mali

Durch den Neubau des Manantali-Staudamms wurde bei diesem Mehrzweckprojekt eine ganzjährige Bewässerungslandwirtschaft auf 375.000 ha im Senegaltal ermöglicht, gleichzeitig dient er der Verbesserung der Schiffbarkeit des Flusses. Ein weiteres Ziel des 1600 m langen und 70 m hohen Sperrenbauwerks ist die Stromgewinnung mit Hilfe eines 200 MW-Wasserkraftwerks. Für dieses Projekt erstellte Fichtner die Vorstudie und die Machbarkeitsstudie, übernahm die Entwurfs- und Ausführungsplanung, die Bauüberwachung und Inbetriebnahme sowie das Projektmanagement.
Construction of Manantali Dam and Hydropower Plant in Mali

 

Maßnahmen zum Hochwasserschutz und zur Grundwasseranreicherung, Oman

Die Region Batinah am dicht besiedelten Küstenstreifen im Norden Omans ist durch Hochwasser gefährdet. Zum Schutz der gefährdeten Gebiete erarbeitet Fichtner eine Machbarkeitsstudie. Nach Analyse und Bewertung des Ist-Zustands werden Sicherheitsmaßnahmen in Form von Hochwasserrückhaltebecken und Schutzdämmen definiert und geplant. Für die Wasserversorgung in Oman, die überwiegend auf Grundwasser basiert, wird die Maximierung der Grundwasseranreicherung unterhalb der Sperrenstellen durch das aufgestaute Wasser untersucht. Für die zu errichtenden Bauwerke übernimmt Fichtner die Bauleitung.

 

Wiederverwertung von Abwasser in der Stadt Riad, Saudi Arabien

Aufgrund des enormen Wachstums der saudiarabischen Hauptstadt werden die Frischwasserressourcen knapp. Fichtner wurde deshalb mit der Erstellung eines Masterplans zur Wiederverwertung von behandeltem Abwasser aus den Kläranlagen in Riad beauftragt. Unsere Ingenieure entwickeln Konzepte für das Recycling der Abwässer von etwa sechs Millionen Einwohnern, die innerhalb des gesamten Stadtgebiets anfallen. Dabei wird die Wiederverwendung des Wassers vorrangig in der Landwirtschaft, aber auch für andere Zwecke, wie in der Industrie oder zur Bewässerung von Grünflächen, untersucht. Außerdem wird geprüft, wie die Grundwasservorkommen mit gereinigtem Abwasser wieder angereichert werden können.

 

 

Pahang-Selangor Rohwassertransferprojekt, Malaysia

Um den steigenden Wasserbedarf in Kuala Lumpur und im Bundesstaat Selangor zu decken, soll dieses Projekt den Transfer von 1,9 Mio. m³  Rohwasser pro Tag aus dem Bundesstaat Pahang ermöglichen. Das Pahang-Selangor Rohwassertransferprojekt beinhaltet die Errichtung eines Reservoirs mit einem etwa 30 m hohen Damm am Kelau Fluss, eines Wasserentnahmebauwerks mit Pumpstation am Semantan Fluss, einer 11,8 km langen Rohrleitung sowie eines Rohwassertransfertunnels, der mit einer Länge von 44,6 km zu den längsten Tunnelbauwerken in Asien zählt. Das Projekt wird zum Großteil durch einen Soft Loan der Japan Bank for International Cooperation (JBIC) finanziert und soll im Jahr 2013 fertiggestellt werden. Als unabhängiger Prüfer und Berater unterstützt Fichtner das Ministerium für Energie, Wasser und Kommunikation, Malaysia bei der Umsetzung dieses Projektes.

 

Wasserwirtschaftliche Rahmenplanung, Ecuador

Im Großraum und in der Stadt Quito werden kommunale und industrielle Abwässer ungereinigt in die Flüsse eingeleitet und kontaminieren nicht nur das Oberflächenwasser, sondern auch das Grundwasser. Fichtner wurde mit der Erarbeitung eines Masterplans zur Sanierung und Reinhaltung der Flüsse in der Stadt und im Großraum Quito mit rund 2,2 Millionen Einwohnern beauftragt. Wesentlicher Bestandteil der Untersuchung ist die Analyse des Verschmutzungsgrads der als Vorfluter genutzten Hauptflüsse und die Identifikation der Kontaminationsquellen, außerdem der Vergleich und die planerische Ausarbeitung der zu implementierenden Maßnahmen, sowie die Erarbeitung eines Monitoring-Modells.