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Projektbeispiele Luftreinhaltung

Planung einer Abgasreinigungsanlage, Deutschland

Im Auftrag des Zweckverbandes Sondermüll-Entsorgung Mittelfranken erbrachte Fichtner umfangreiche Planungsarbeiten für den Neubau der Abgasreinigung der Sondermüllverbrennungsanlage Schwabach. Die Anlage hat einen jährlichen Durchsatz von 30.000 t Sonderabfällen. Die Fichtner-Leistungen beinhalteten alle Planungsphasen von der Grundlagenermittlung bis zur Mitwirkung bei der Vergabe, einschließlich der Genehmigungsplanung.

 

Abgasreinigung einer Rückstandsverbrennungsanlage im Raffineriestandort Wesseling, Deutschland

Die Shell Deutschland Oil GmbH betreibt am Raffineriestandort Wesseling eine Rückstandsverbrennungsanlage zur Entsorgung von Rückständen aus den Raffinerieprozessen. In einem ersten Schritt war Fichtner mit der Beurteilung der Quecksilberabscheidung an der bestehenden Rauchgasreinigungsanlage und der Ausarbeitung von Verbesserungsvorschlägen beauftragt. Als zweiter Schritt wurden mögliche Nachrüstverfahren zur Quecksilberabscheidung evaluiert und eine Empfehlung für eine Nachrüstalternative ausgesprochen. In einem dritten Schritt erstellte Fichtner – als Basis für die Investitionsentscheidung – die Basic Design Engineering-Unterlagen, einschließlich Fließbilderstellung, Anlagenaufstellungsskizzen, Terminplan und Kostenschätzung für die Nachrüstung der Rauchgasreinigungsanlage mit einer Quecksilberabscheidestufe.

 

Abgasreinigungsanlage im Kraftwerk Wehrden in Völklingen, Deutschland

Für eine neue SCR-DeNOx-Anlage im Steinkohlekraftwerk Wehrden erarbeitete Fichtner die Ausführungsplanung und erstellte die Ausschreibungsunterlagen für mehrere Lose. Weitere Leistungen waren Angebotsvergleich und Vergabeempfehlung, Sicherheitsbetrachtung, Genehmigungsplanung und die Begleitung bis zum Genehmigungsbescheid.

 

Vergleich unterschiedlicher Nassverfahren zur Rauchgasreinigung, Deutschland 

Im Hinblick auf den Neubau des Braunkohlekraftwerks Lippendorf wurde Fichtner von der Vereinigte Energiewerke Aktiengesellschaft (VEAG, heute Vattenfall) damit beauftragt, unterschiedliche Nassverfahren zur Rauchgasreinigung mit dem Wellmann-Lord-Verfahren zu vergleichen. Im Vordergrund stand dabei neben der Effektivität vor allem die Einsetzbarkeit im neuen Kraftwerk Lippendorf. Die zu Grunde gelegten Parameter waren dabei eine Anlagengröße von 2 x 800 MW Grenzleistung.

 

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Rehabilitierung eines Müllheizkraftwerks, Deutschland

Im Auftrag der Stadt Leverkusen betreute Fichtner in mehreren Phasen die Rehabilitierung des Müllheizkraftwerks (MHKW) Leverkusen, dessen Rauchgasreinigung entsprechend den Anforderungen der 17. BImSchV modernisiert wurde. Die vielfältigen Aufgaben, die Fichtner in diesem Rahmen bearbeitete, begannen mit einer Konzeptuntersuchung zur wirtschaftlichsten Anpassung der Anlage an die BImSchV und schlossen die Erweiterung der Anlage um zwei neue Abfallverbrennungslinien mit ein. Hierbei handelte es sich um Linien mit konventioneller Rostfeuerung und Schwelbrennverfahren einschließlich der Abfallvorbehandlung auf dem Gelände der Anlage. Die Leistungen beinhalteten weiterhin die Planung der Rauchgasreinigung, vom Groblayout bis zur Begleitung des Genehmigungsverfahrens, die Ausschreibung und die Vergabe. In der Bauphase war Fichtner für die Bauüberwachung verantwortlich. In einem weiteren Projekt begleitete Fichtner im MHKW den Leistungsnachweis der Rauchgaswaschwassereindampfanlage zur Herstellung von Kochsalz. Hierbei analysierte Fichtner die Leistungsmessungen und glich diese mit den Garantie- und Vertragsdaten ab.

 

Untersuchung von Verbesserungsmöglichkeiten an der Abgasreinigungsanlage einer Sonderabfallverbrennungsanlage, Deutschland

Für die Sonderabfall-Entsorgung Bayern GmbH untersuchte Fichtner Optimierungspotenziale an der Abgasreinigung einer Sonderabfallverbrennungsanlage. Die Abgasreinigung besteht aus einem Elektrofilter, einer mehrstufigen Wäsche und einer Gewebefilterstufe. Fichtner untersuchte und beurteilte die bestehende Abgasreinigungsanlage hinsichtlich Verbesserungspotenzialen und damit verbundener Umrüst- und Nachrüstmöglichkeiten.

 

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Rehabilitierung einer Abfallverwertungsanlage, Deutschland

Für die Rehabilitierung der Abfallverwertungsanlage einschließlich der Rauchgasreinigung in der Raffinerie Schwedt wurde Fichtner von der Petrochemie und Kraftstoffe PCK GmbH Schwedt damit beauftragt, sämtliche Beschaffungsdienstleistungen zu übernehmen sowie das Detail-Engineering zu überwachen. Die Rehabilitierungsarbeiten basieren auf den Anforderungen der 17. BImSchV und schließen die Fortschreibung der Umweltverträglichkeitsuntersuchung und eine Sicherheitsanalyse mit ein. Darüber hinaus wurde Fichtner die Leitung, Koordinierung und Überwachung der Bau- und Montagephase bis zur Beendigung des Probebetriebs übertragen.

 

Neuplanung einer Lösemittelverbrennungsanlage in einer Lederfabrik, Deutschland

Für eine Anlage zur Minderung der lösemittelhaltigen Emissionen in einer Lederlackieranlage übernahm Fichtner die Ausführungsplanung und begleitete die Beschaffung und die Inbetriebnahme.

 

Luftreinhalteplan für die Stadt Stuttgart, Deutschland

Im Rahmen des Luftreinhalteplanes für das Stadtgebiet Stuttgart erarbeitete Fichtner in
einer Planungsgemeinschaft ein Gutachten zur Senkung der Verkehrsemissionen. Dazu wurde das Verkehrsaufkommen im Großraum Stuttgart erfasst und verkehrstechnische Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung erarbeitet.

 

Sanierung der Luftqualität im „Schwarzen Dreieck“, Deutschland, Polen, Tschechischen Republik

Für die Grenzregion zwischen Polen, der Tschechischen Republik und Deutschland, erarbeitete Fichtner im Auftrag der Europäischen Kommission einen Rahmenplan zur Luftverbesserung des so genannten „Schwarzen Dreiecks“. Dazu wurden die Emissionen der Energieerzeugung erfasst und Energiebedarfsprognosen erstellt. Fichtner erarbeitete und bewertete Sofortmaßnahmen zur Emissionsminderung und begleitete deren Umsetzung. Im Rahmen der ökologischen Sanierung baute Fichtner in einer Arbeitsgemeinschaft das EU-Koordinationsbüro in Usti, Tschechische Republik auf.

 

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Mess- und Überwachungsnetz der Luftqualität in Bukarest, Rumänien

Die Regierung von Rumänien und die Stadt Bukarest benötigen Daten zur Beurteilung der Luftverschmutzung und zur Ausarbeitung von Umweltschutz-Programmen. Unterstützt durch das ProAir-Programm der EU wurde ein Überwachungsnetz mit sieben Immissionsmesscontainern und zentraler Datenauswertung für das Amt für Umweltschutz beschafft. Die Stationen wurden abhängig von den unterschiedlichen Aufgaben zu Industrie- und Verkehrsimmissionen sowie für Hintergrundmessungen im Großraum Bukarest aufgestellt. Die Bevölkerung kann aktuelle und ausgewertete Daten wie z.B. Staub, NO, NOx, SO2, CO, Ozon, Blei oder Benzene sowie meteorlogische Werte über Besucherterminals in Ämtern, auf Großanzeigen an öffentlichen Plätzen sowie im Internet einsehen. Fichtner war im Konsortium, unter Führung des Austrian Research Centre (ARC) Seibersdorf, vorrangig für die Qualitätssicherung beim Design, bei der Lieferung und Installation der Messcontainer und des Messnetzes zuständig.

 

Anpassung der MVA Lissabon an die Erfordernisse der EU-Normen, Portugal

Die Valorsul S. A, Lissabon betreibt eine Müllverbrennungsanlage, die aus 3 Linien mit einer Kapazität von jeweils 28 t/h bzw. 665.000 t/a besteht. Im Rahmen der EU-weiten Harmonisierung im Umweltschutzbereich ist die EU-Richtlinie 2000/76 für Müllverbrennungsanlagen zum 01.06.2005 in Portugal umzusetzen. Um diese Vorgaben einzuhalten, wurde Fichtner mit der Überprüfung der bestehenden Anlage, der Erarbeitung von Vorschlägen für die Einhaltung der neuen Vorgaben bzw. Grenzwerte und mit der Erstellung der Ausschreibungsunterlagen für die Maßnahmen beauftragt. Wichtigste Maßnahmen dabei sind die Optimierung der Abgasreinigung für die Einhaltung der Werte für HCl, Staub und NOx und die Verriegelung der Abfallaufgabe bei einer Unterschreitung der Mindesttemperatur von 850°C und/oder einer Überschreitung der zulässigen Emissionswerte. 

 

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Maßnahmen zur Erhöhung der Wirkungsgrade und zur Verbesserung der Umweltsituation, Ägypten

Im Auftrag des ägyptischen Energieversorgers EEHC wählte Fichtner für vier Kraftwerke in Ägypten, aus einer Anzahl von vorgeschlagenen Maßnahmen zur Erhöhung der Wirkungsgrade und zur Verbesserung der Umweltsituation, geeignete Maßnahmen aus. Die Umsetzung dieser Maßnahmen (u.a. Überholung der Dampfturbinen, Einbau neuer Brenner, Ertüchtigung der Wasseraufbereitung und Abwasserbehandlung, Einbau von Emissionsmessgeräten) wurde geplant und überwacht. Außerdem bewertete Fichtner die Auswirkungen der Erneuerung und Optimierung der Kraftwerksleittechnik.

 

Umweltverträglichkeitsuntersuchung für die Erweiterung des Kraftwerks Vijayawada um einen 660-MW-Block, Indien

Für die Erweiterung des Kohlekraftwerks Vijayawada um eine 660-MW-Einheit überprüfte Fichtner im Auftrag der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zunächst die dem Kunden vorliegenden Studien zur Umweltverträglichkeit und fasste diese inhaltlich zusammen, um Erkenntnisse über die Langzeitwirkungen beim Einsatz von Rauchgasreinigungsanlagen und der Verwendung gewaschener Kohle im Hinblick auf die Bodenversauerung zu gewinnen. In der zweiten Phase führte Fichtner auf Basis der Ergebnisse eines Ausbreitungsmodells für Emissionen eine umfassende Umweltverträglichkeitsuntersuchung mit Messungen zur Meteorologie, zu Emissionen und Immissionen im Zusammenhang mit der Erweiterung durch.

 

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Verminderung von industriell bedingter Luftverunreinigungen, Thailand

Im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) beriet Fichtner das „Department of Industrial Works“ des thailändischen „Ministry of Industry“ und andere Institutionen bei der Reduzierung der Luftverunreinigung durch Industriebetriebe. Wesentliche Bestandteile dabei waren die Erweiterung der Regelungen, Standards und marktwirtschaftlichen Instrumente, sowie die Erarbeitung von Problemlösungen vor Ort unter Einbeziehung der verursachenden Industrie und der betroffenen Bevölkerung. Außerdem sollten Umweltmanagementsysteme und Technologien zur Luftreinerhaltung in ausgewählten Industrien verbreitet und das Dienstleistungsangebot thailändischer Berater im Bereich Luftreinhaltung verbessert werden.

 

Nachrüstung einer Hausmüll-Verbrennungsanlage mit Rauchgasreinigung, Singapur

Nach einer Verschärfung der Umweltgesetzgebung in Singapur musste die Hausmüll-Verbrennungsanlage Ulu Pandan in Singapur mit einer Rauchgasreinigungsanlage nachgerüstet werden. Im Auftrag des Umweltministeriums von Singapur führte Fichtner die dazu notwendigen Arbeiten durch, die von der Konzepterstellung bis zur Bauüberwachung reichten. Mit dieser vorgenommenen Modernisierung konnte die weitere Betriebsfortführung der Anlage, die einen Durchsatz von 1.600 t/d hat, sichergestellt werden.

 

Erarbeitung von Emissionsminderungsmaßnahmen für das Stadtgebiet Peking, Volksrepublik China

Kohlebefeuerte Heizkessel zur Raumwärmebereitstellung tragen im hohem Maße zur Luftverschmutzung in Peking bei. Mit dem Ziel, die Emissionen im Stadtgebiet zu reduzieren, wurde das Programm „Best Practices für Systemkonfigurationen von gasgefeuerten Kesselanlagen und Wärmenetzen“ ins Leben gerufen. Bei diesem über zwei Jahre laufenden, von der Weltbank finanzierten Projekt unterstützt Fichtner den Kunden Beijing Heating Energy Conservation Center (HECC) bei der Auslegung und Planung wirtschaftlich-technisch hocheffizienter Fernheizzentralen sowie bei der Brennstoffumstellung von Kohle auf Erdgas. Dabei übernimmt Fichtner die Entwicklung der „best design practices“, die technische Beratung von lokalen Design-Insituten bei ca. fünfzig Planungen zur Brennstoffumstellung, die Realisierung von acht ausgewählten Demonstrationsprojekten, den Aufbau einer Schulungsanlage sowie das Training von Fachkräften.

 

Nachrüstung von Rauchgasentschwefelungsanlagen, Volksrepublik China

Um die Schwefeldioxidemissionen zu mindern und die Folgen des sauren Regens zu reduzieren, wurden drei Kohlekraftwerke in Peking, Hangzhou und Chongqing im Rahmen eines deutsch-chinesischen Projektes mit Rauchgasentschwefelungsanlagen (REA) nachgerüstet. Alle drei Kraftwerke befinden sich im jeweiligen Stadtgebiet und es werden jeweils zwei Kessel in einem gemeinsamen REA-Wäscher entschwefelt, wobei die entschwefelte Leistung zwischen ca. 217 und 440 MWel liegt. Die REA sind nach dem Kalksteinverfahren ausgeführt und produzieren Gips, der teilweise verwertet wird. Die SO2- Abscheidung der drei REA ist durch sehr unterschiedliche Rohgasbeladungen von 1.000 bis 7.000 mg/Nm³ gekennzeichnet. Die erreichten SO2-Abscheidegrade betragen 96 bis 98%. Die REA sind mit moderner Prozessleittechnik ausgerüstet und werden von einer separaten REA-Warte gesteuert. Die bisherigen Betriebserfahrungen mit den drei REA sind grundsätzlich positiv. Im Auftrag der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) übernahm Fichtner in Kooperation mit der Steag encotec GmbH, die Durchführung der Ingenieur- und Beratungsleistungen inklusive Machbarkeitsstudie, Basic Design, Ausschreibung und Bauleitung bis hin zur Überwachung der Inbetriebnahme.

 

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