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Projektbeispiele Klimaschutz

Entwicklung von CDM/JI- und VER-Projekten

CDM-Training & -Capacity Building

Strategieberatung und Beschaffung von CER/ERU

Carbon Due Diligence und Analyse von CO2-Reduktionspotenzialen

Beratungs- und Ingenieurleistungen für alle CCS-Technologien

 

Entwicklung von CDM/JI- und VER-Projekten:

Untersuchung des VER-Projektpotenzials und Erstellung der VER-Projektdokumentation für einen Windpark in der Türkei

Verified Emission Reductions (VERs) sind CO2-Zertifikate, die nicht unter die Klimarahmenkonvention CDM/JI bzw. das europäische Emissionshandelssystem fallen. Sie können in verschiedenartigsten CO2-Reduktionsprojekten erzeugt werden. Fichtner untersuchte die Eignung eines 60 MW-Windparks in der Türkei für die VER-Zertifizierung im Rahmen der verschiedenen, für VERs gültigen freiwilligen CO2-Kompensationsstandards wie zum Beispiel Gold Standard, Voluntary Carbon Standard und VER+ Standard. Basierend auf den Ergebnissen dieser Untersuchung bereitete Fichtner die Projektdokumentation (project design document) vor und begleitete das Projekt durch den Validierungs- und Registrierungsprozess.

 

Entwicklung einer neuen CDM-Methodologie sowie zweier methodologischen Abweichungen für den Bereich der Solarenergie

Für Käufer von Emissionszertifikaten und Investoren in Klimaschutzprojekte stellt die Methodologieentwicklung grundsätzlich, aber insbesondere für kleine und mittelgroße Projekttypen und -potenziale eine Barriere dar. Selbst bei bestehenden Methodologien existieren zum Teil Defizite in der praktischen Umsetzung der Projekte, die sich häufig im Pojekt-Monitoring niederschlagen. Vor diesem Hintergrund ist das Ziel des Projekts, einen Beitrag zur Methodologieentwicklung in Bereichen zu leisten, die bislang nicht oder in nicht ausreichendem Maße durch den Kohlenstoffmarkt selbst erschlossen worden sind, zugleich aber ein hohes Emissionsminderungspotenzial aufweisen und noch in der ersten Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls in den CDM-Gastländern zur Anwendung kommen können. Fichtner wurde mit der Entwicklung einer neuen CDM-Methodologie sowie zweier methodologischer Abweichungen für bereits bestehende CDM-Methodologien im Bereich der Solarenergie beauftragt. Die Methodologieentwicklung basiert auf zwei bestehenden Kraftwerksprojekten: Die Integration eines Solarkraftwerks in ein bereits existierendes GuD-Kraftwerk (ISCC-Solarkraftwerk) im Iran und ein solarthermisches Kraftwerk in Botswana.

 

CDM-Kraft-Wärme-Kopplungsprojekt in Pakistan

Ein Industrieunternehmen plant die Optimierung seiner Energieerzeugungsanlagen am Standort Multan/Pakistan. Der Neubau einer KWK-Anlage auf Basis eines neuen und effizienten Energieerzeugungskonzeptes soll als CDM-Projekt entwickelt werden. Dem Kunden lagen Angebote verschiedener Anlagenhersteller vor, die unterschiedliche Konzepte enthielten. Fichtner übernahm die Durchsicht und Optimierung der existierenden Energieerzeugungskonzepte. Des Weiteren war Fichtner mit der Erstellung der CDM-Projektdokumentation beauftragt. Während der Validierung ist Fichtner für die Anpassung der Projektdokumentation verantwortlich und unterstützte den Kunden im Genehmigungs- und Registrierungsprozess des Projekts. Die Leistungen von Fichtner umschließen zudem das Emissionsmonitoring und die Zertifikatvermarktung sobald das Projekt registriert und in Betrieb ist.

 

Wasserkraftwerksprojekt in der Provinz Gia Lai, Vietnam

Für ein 9-MW-Wasserkraftsprojekt im zentralen Hochland von Vietnam, wurde Fichtner von einem privaten Unternehmen mit der Durchführung des CDM-Zyklus’ beauftragt. Folgende Leistungen wurden dafür erbracht: Die Baseline-Berechnung des Stromsektors in Vietnam, die Entwicklung des PDDs, Begleitung bei nationalen Genehmigungsvorgängen und bei der Validierung und Registrierung sowie die Vermarktung der generierten CERs.

 

CDM-Dokumentation für ein Wasserkraftwerk in Peru

Für ein Wasserkraftwerk in Peru führte Fichtner den CDM-Zyklus durch. Dies umfasste die Erstellung des Projekt Design Document (PDD), die Erarbeitung einer Handlungsanweisung zur Beachtung der World Commission on Dams, die Begleitung der Validierung sowie Unterstützung im Genehmigungsprozess, bei der Projektregistrierung und der Vermarktung der generierten CERs.

 

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CDM-Training und Capacity Building:

CDM-Baseline-Studie für Albaniens Energiesektor

Mit dem Ziel die Transaktionskosten und Investitionsrisiken für Projektentwickler zu reduzieren wurde Fichtner mit der Berechnung der Baseline für Albaniens Energiesektor beauftragt. Im Rahmen einer Baseline-Sudie erbrachte Fichtner folgende Leistungen: Unterstützung bei der Identifizierung einer Auswahl an möglichen Methoden zur Berechung des Netzemissionsfaktors für das albanische Energienetz und Erstellung einer Baseline, Entwicklung eines Trainingsmanuals für die Nutzung des Netzemissionsfaktors und seiner Baseline für die Verifizierung neuer CDM-Projekte, Marktanalyse zu CDM-Potenzialen in Albanien und Identifizierung potenzieller CDM-Projekte, Erstellung von mindestens fünf PINs, Bestandsaufnahme laufender und geplanter Regierungs-, privaten und internationalen Investorprogrammen für den Bereich Energieeffizienz und Erneuerbare Energien sowie Durchführung eines Workshops für CDM-Projektentwicklungen im Energiesektor für industrielle Vertreter und nationale Experten.

 

Technische Unterstützung für Armenien, Aserbaidschan, Georgien und Moldawien im Hinblick auf ihre Verpflichtungen im internationalen Klimaschutz

Ein Konsortium unter Leitung von Fichtner wurde im Rahmen des TACIS-Programms der Europäischen Union beauftragt, die Kaukasusländer Armenien, Aserbaidschan und Georgien sowie Moldawien im Hinblick auf die Umsetzung des Kyoto-Protokolls mit Schwerpunkt auf Clean Development Mechanism (CDM) zu beraten. Fichtner begleitete den Aufbau der institutionellen Prozeduren für CDM auf nationaler Ebene. Für jedes Land wurden potenzielle CDM-Projekte identifiziert und entwickelt, einschließlich der Entwicklung eines CDM-Aktionsplans bzw. Handbuchs, Empfehlungen zur CDM-Infrastruktur, Aufbau des technischen CDM-Know-hows, On-the-job-Training sowie Know-how-Aufbau für Emissionsinventare. Für 11 potenzielle CDM-Projekte – 6x Wasserkraft, 2x Methanfassung mit Biogas und je 1x Grubengas (Project Idea Note-PIN), Klärgas und Wiederaufforstung – wurden Project Design Documents (PDDs) entwickelt. Das Projekt beinhaltete auch den Austausch innerhalb der vier Zielländer sowie mit Parallelprojekten in der Ukraine, Weißrussland und Zentralasien.

 

Strategieberatung und Beschaffung von Zertifikaten:

Strategie zur Beschaffung von CO2-Zertifikaten für den Zeitraum 2008-2020, Deutschland

Zur Vorbereitung strategischer Entscheidungen über einen Einstieg in den Primärmarkt für CO2-Reduktionszertifikate untersuchte Fichtner im Auftrag eines Energieversorgungsunternehmens Beschaffungsalternativen bis 2020. Dabei wurde das Rahmenwerk des europäischen Emissionshandelssystems für die Nutzung von CERs/ERUs nach 2012 analysiert, die gängigen Geschäftsmodelle zur Zertifikatebeschaffung aus dem Primärmarkt bewertet, 78 verschiedene Carbon Funds ausgewertet und Wettbewerber im CO2-Käufermarkt betrachtet. Außerdem untersuchte Fichtner attraktive Technologien mit Kerngeschäftbezug sowie interessante Zielländer, identifizierte lokale Partner, benannte Personal- und Qualifikationsbedarf zur Umsetzung der Geschäftsmodelle und bewertete die Risiken.

 

CDM/JI-Projekte im Bereich Wasserkraft

Ein europäischer Energieversorger beabsichtigt im Bereich Wasserkraft CDM- und JI-Projekte zu entwickeln um CO2-Zertifikate zu generieren. Im Rahmen einer Potenzialanalyse untersuchte Fichtner in 17 Ländern die Entwicklungsperspektiven und Projektpotenziale für Wasserkraftprojekte zur Generierung von CO2-Zertifikaten. In einem weiteren Aufgabenpaket wurde Fichtner mit einem Projektscreening – das die Bewertung, Vorauswahl und Eingrenzung konkreter Projekte hinsichtlich Ihrer Weiterverfolgung im Rahmen des CDM/JI zum Ziel hat – beauftragt.

 

CDM-Beratung für einen europäischen Energieversorger für Indien

Mit dem Ziel, Clean Development Mechanism (CDM)-Projekte in Indien zu identifizieren und daraus Emissionszertifikate (Certified Emission Reductions – CERs) für den Zeitraum 2008-2012 zu beschaffen, überprüfte Fichtner für einen europäischen Energieversorger verschiedene CDM-Sektoren in Indien (Erneuerbare Energien, Industrieanlageneffizienz, Methanreduktion sowie hocheffiziente GuD-Kraftwerke). Die Projekte wurden nach einem Kriterienkatalog vorab geprüft. Anschließend bereitete Fichtner die Verhandlung von CER-Abnahmeverträgen (Emission Reduction Purchase Agreements – ERPAs) vor, die durch den Kunden weiter verfolgt werden. Die Arbeiten wurden vom Fichtner Stammhaus geleitet und in Kooperation mit Fichtner India sowie weiteren lokalen Partnern durchgeführt.

 

Identifikation des CDM- und JI-Potenzials in der Eisen- und Stahlindustrie in China, Indien, Ukraine und Brasilien

Im Auftrag eines internationalen Industrieanlagenbauer und -lieferanten erstellte Fichtner einen Überblick über den Eisen- und Stahlsektor in China, Indien, der Ukraine und Brasilien und analysierte das Potenzial von CDM/JI-Projektentwicklung in diesem Sektor.

 

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Carbon Due Diligence und Analyse von CO2-Reduktionspotenzialen:

Pre-feasibility-Studie für ein Biogas-Projekt, Mazedonien

Mit dem Ziel eine Biogas-Anlage in Mazedonien als CDM-Projekt erfolgreichen bei UNFCCC zu registrieren, erstellte Fichtner die Baseline und erarbeitet das Monitoring-Konzept. In einer Risikoanalyse wurden die existierenden PINs (Project Identification Note) auf ihre technische und finanzielle Machbarkeit und Relevanz geprüft. Weiterhin erarbeitete Fichtner eine Auflistung weiterer wichtiger Daten für die Erstellung des PDD.

 

Carbon Due Diligence für 21 Wasserkraft-CDM-Projekte und ein CDM-Kompostierungsprojekt, China

Für einen Europäischen Energieversorger bewertete Fichtner insgesamt 22 Projekte hinsichtlich ihrer technischen und wirtschaftlichen Risiken sowie CDM-Risiken. Diese Risiken haben einen Einfluss darauf, inwieweit jedes dieser Projekte die nationale CDM-Projektgenehmigung –  die Projektvalidierung durch einen akkreditierten Auditor (Designated Operational Entity - DOE) – erhält und schließlich Emissionsreduktionen in Form von Certified Emission Reductions (CERs) generieren und interessierten CER-Käufern liefern kann. Auf Grundlage der Risikobewertung formulierte Fichtner Empfehlungen, welche der Projekte gute CDM-Kandidaten wären und damit bevorzugt weiterverfolgt werden sollten. Gute CDM-Kandidaten sind solche mit möglichst geringen Risiken im Zusammenhang mit der CER-Lieferfähigkeit.

 

Untersuchung von CDM-Projektpotenziale für ein Kläranlagenprojekt in Managua, Nicaragua

Für den Neubau einer Kläranlage in Managua wurde Fichtner beauftragt, Projektansätze im Bereich der Erneuerbaren Energien und der Düngemittelproduktion auf ihre Zulässigkeit im Rahmen des CDM zu untersuchen. Dabei handelt es sich zum einen um CO2-Reduktion mittels Nutzung des Klärgases zur Stromerzeugung und Substitution von Netzstrom, welcher derzeit in Nicaragua vornehmlich auf Basis fossiler Brennstoffe produziert wird, zum anderen um die Vermeidung von-CO2 Emissionen bei der Düngemittelproduktion in dem chemischer Dünger durch Klärschlamm ersetzt wird. Im Rahmen einer Studie untersuchte Fichtner die Rahmenbedingungen für CDM in Nicaragua, das Baselineszenario und die Zusätzlichkeit, die Anwendbarkeit von CDM-Baseline und Monitoringmethodologien sowie die Reduktion der Treibhausgasemission der Projekte. Außerdem wurde eine Risikoanalyse für die Registrierung der Projekt im Rahmen des CDM durchgeführt und Empfehlung für das weitere Vorgehen erarbeitet.

 

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Beratungs- und Ingenieurleistungen für CCS-Technologien:

Owner’s Engineer für eine CO2-Abscheidungsanlage, Norwegen

Für das 420 MW-GuD-Kraftwerk auf dem Gasterminal Kårstø wird von Gassnova, einer Projektgesellschaft des norwegischen Öl- und Energieministeriums, ein Projekt durchgeführt, das die Planung und Errichtung einer CO2-Abscheidungs und -Verdichtungsanlage (CCC ), einer CO2-Pipeline und die unterirdische CO2- Speicherung beinhaltet. Für den Teil der CO2-Aminwäsche und -Verdichtung wurde Fichtner als Owner’s Engineer mit der Erstellung der Ausschreibungsunterlagen für herstellerspezifische FED-Studien, dem Management und der Koordination von Konzept- und Entwurfsplanung sowie der Schnittstellenkoordination beauftragt. Ferner übernimmt Fichtner die Ausarbeitung der Ausschreibungsunterlagen für den Generalunternehmervertrag sowie dessen Verhandlung.

 

Studie zu Status und Rahmenbedingungen von CCS-Projekten in Europa

Für die japanische Regierungsorganisation New Energy and Industrial Technology Development Organization (NEDO) erstellt Fichtner eine Studie über Projekte zur Abscheidung und Speicherung von CO2 (carbon capture and storage - CCS) in Europa. In der Studie werden neue Kohlekraftwerksprojekte in zehn ausgewählten europäischen Ländern erfasst. Für diese Länder wird ein umfassender Überblick über industrielle Aktivitäten unter dem Blickwinkel des Einsatzes von CCS-Technologien in der Stromerzeugung gegeben. Dabei werden auch die politischen Initiativen und Rahmenbedingungen in der EU und auf nationaler Ebene untersucht.

 

Überblick zum Stand der Technik und Forschung zur Reduzierung und Abscheidung der CO2-Emissionen in fossilen Kraftwerken, Deutschland

Im Zuge der Planungsleistungen für ein Kohlekraftwerk in Deutschland untersuchte Fichtner den aktuellen Entwicklungsstand von CCS und stellte die Anwendbarkeit für das Kraftwerk dar. Es wurde eine Übersicht über aktuelle Konzepte zur CO2-Speicherung erstellt, in der der Entwicklungsstand der einzelnen Verfahren, Pilotanlagen, Zeiträume bis zur Marktreife, Dichtigkeit und Platzbedarf, Kosten, Auswirkungen auf den Gesamtwirkungsgrad der Stromerzeugung sowie Transportkonzept für verflüssigtes CO2 aufgezeigt wurden. Weiterhin erarbeitete Fichtner einen Überblick der aktuellen Konzepte zur CO2-Reduzierung und CO2-Abscheidung beim Einsatz von Kohle und Gas. Dabei wurden Verfahren zur CO2-Abscheidung, das Entwicklungsstadium der Technologien, die Nachrüstbarkeit, Einflüsse auf neue Kraftwerkskonzepte, die Abscheidungsraten, Pilotanlagen, die Zeiträume bis zur Marktreife, Einflüsse auf die Wirtschaftlichkeit und Emissions-Benchmarks dargestellt.

 

CO2-Speicherung in Mikroalgen, Deutschland

In Verbindung mit den Ingenieursleistungen für ein Kohlekraftwerk in Deutschland untersuchte Fichtner den aktuellen Entwicklungsstand zur CO2-Speicherung in Algen und stellte die Anwendbarkeit für das Kraftwerk dar. Für die Darstellung des Prozesses der Algenkultivierung wurden Systeme und Technologien, CO2-Umsetzungsraten, Flächenbedarf je gebundener Tonne CO2 und die energetische Nutzungsmöglichkeiten der Alge sowie der Entwicklungsstand bei den einzelnen Verfahren und die Kosten aufgezeigt. Für die Anwendbarkeit im Kraftwerk stellte Fichtner die Einbindung in den Rauchgasstrom, den Platzbedarf der Anlage, Menge der entstehenden Algenbiomasse sowie die Investitions- und Betriebskosten dar.

 

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