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| Projektbeispiele Energiewirtschaft |
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Machbarkeitsstudien
Markt- und Tarifstudien
Integrated Resource Planning
Least Cost Planning
Netzstudien
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Machbarkeitsstudien
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Konzeptstudie zur optimierten Energieversorgung einer Spezialitäten-Raffinerie, Deutschland
Eine Raffinerie zur Erzeugung von pharmazeutischen Vorprodukten und Schmierölen, deren Prozessanlagen bislang ausschließlich vom bestehenden Kraftwerk mit Strom und Prozessdampf versorgt wird, soll künftig ein Großteil des Dampfbedarfs von der benachbarten, im Bau befindlichen, thermischen Abfallbehandlungsanlage abgedeckt werden. Fichtner erstellte vor diesem Hintergrund ein Gesamtkonzept der künftigen Energieversorgung des Werks. Hierbei wurde sowohl die gesicherte Entsorgung von bei der Hydrierung anfallender H2S-haltiger Gase als auch die wärme- und stromseitige Versorgung der Raffinerie berücksichtigt.
Neugestaltung der Energieversorgung einer Papierfabrik, Deutschland
Für die Neukonzeption der Energieversorgung zweier Papierproduktion-Standorte der Papierfabrik Palm KG erstellte Fichtner im Rahmen einer technisch-wirtschaftlichen Studie ein optimales Konzept zur Dampf- und Stromversorgung. Besonderes berücksichtigt wurden hierbei die kostengünstige und umweltfreundliche Verwertung der in der Papierproduktion anfallenden Reststoffe. Vor diesem Hintergrund wurden mehrere unterschiedliche Anlagenvarianten durch thermodynamische Bilanzierungen unterschiedlicher Lastfälle und Brennstoffe betrachtet. Ferner bewertete Fichtner die Varianten auch auf ihren Stand der Technik, ihre Wirkungsgrade und der für die Papierproduktion besonders wichtigen hohen Verfügbarkeit. Die Wirtschaftlichkeit wurde durch Ermittlung der jeweiligen Betriebskosten und der spezifischen Strom-/ Wärmegestehungskosten untersucht.
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Strategiestudie zur Erweiterung bzw. Erneuerung der Energie- und Wasserversorgungssysteme der ADNOC, Vereinigte Arabische Emirate
Die staatliche Erdölgesellschaft Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC) und deren Tochterunternehmen Abu Dhabi Gas Limited (GASCO) und Abu Dhabi Oil Company (ADCO) beauftragten Fichtner mit der Ausarbeitung einer Strategiestudie bis 2025 für die Energie- und Wasserversorgungssysteme ihrer verschiedenen Produktionsstätten in der so genannten Core Area. Ziel der Studie ist die Aufstellung langfristiger Energie- und Wasserbedarfsprognosen und darauf aufbauend die Entwicklung verschiedener Strategien, entweder zur kompletten Eigenversorgung oder zur Versorgung durch das staatliche Energieversorgungsunternehmen TRANSCO bzw. einer Kombination aus beidem. Untersucht wird in diesem Zusammenhang u. a. sowohl die Erneuerung einer Vielzahl von eigenen, dezentralen Energie- und Wassererzeugungsanlagen in den verschiedenen Produktionsstätten als auch die Stilllegung dieser Anlagen, und als Ersatz die Errichtung einer neuen zentralen Erzeugungsanlage für alle Produktionsstätten – oder auch eine Kombination aus beidem. Als Konsequenz dieser Maßnahmen wird eine komplette Rehabilitierung und Modernisierung des Stromverteilungsnetzes in der Core Area notwendig. Dafür werden umfangreiche Netzstudien zu den verschiedenen Strategievorschlägen erstellt. Weiterhin bewertet Fichtner die entwickelten Strategien auf ihre technische und finanzielle Machbarkeit sowie auf ihre Umwelt- und Klimaverträglichkeit und erstellt Wirtschaftlichkeitsanalysen für den gesamten Betrachtungszeitraum.
Strategiestudie zur Erweiterung des General Utilities Plant (GUP) des Industriekomplex Ruwais, Vereinigte Arabische Emirate
Die Abu Dhabi Oil Refining Company (TAKREER) beauftragte Fichtner mit der Ausarbeitung einer Strategiestudie für die Erweiterung des General Utilities Plant (GUP) in der Raffinerie Ruwais. Das GUP versorgt den angrenzenden Industriekomplex sowohl mit Energie als auch mit entsalztem, destilliertem und vollentsalztem Wasser. Angesichts der extensiven Erweiterungspläne der GUP-Kunden ist mit einem enormen Anstieg des zukünftigen Strom- und Wasserbedarf zu rechnen. Hauptziel der Studie, die den Zeitraum von 2007 bis 2020 berücksichtigt, ist die Erstellung eines generellen Ausbauplans der bestehenden Anlagen sowie Alternativen dafür zu erarbeiten. Weiterhin wurde für die bevorzugte Variante eine Umsetzungsstrategie vorgeschlagen.
Machbarkeitsstudie und Technische Unterstützung für ein IPP-Kraftwerksprojekt, Iran
Fichtner unterstützte die Sumitomo bei der Ausarbeitung des Angebots für das 1.000-MW-GuD-Kraftwerk Shirvan im Iran. Im Vorfeld der Angebotsphase erstellte Fichtner bereits die Machbarkeitsstudie für dieses IPP-Projekt. Die erbrachten Leistungen umfassten außerdem das Anlagen-Layout und Design, die Darstellung der Umweltanforderungen und der Betriebs- und Instandhaltungsprozeduren sowie die technische Optimierung der Anlage. Zudem beriet Fichtner bei der Erstellung der EPC-Struktur und der Aufgabenverteilung und formulierte das Energy Conversion Agreement (ECA).
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Konzeptstudie zur Steigerung des Stromexports von Russland nach China bis 2015, Russische Föderation
Der russische Stromkonzern RAO UES beabsichtigt, bis 2015 den Stromexport nach China auf eine Leistung von 10 GW zu steigern. In einer ersten Phase werden kurzfristig (ab 2008) zwischen 600 und 700 MW geliefert. Diese Leistung soll, unter Berücksichtigung von Rehabilitierungsmaßnahmen, aus dem bestehenden Kraftwerkspark in den Netzgebieten Ost und Sibirien bereitgestellt werden. Für den erhöhten Exportbedarf ab 2010 sollen neue Kraftwerke errichtet werden. Dafür identifizierte Fichtner in einem Masterplan potenzielle Kraftwerksstandorte, überprüfte die bestehenden Netze hinsichtlich ihrer Durchleitungskapazität und ergänzte diese um neue Übertragungsleitungen. Auf Basis der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung wurden die Kosten für die zusätzliche Stromlieferung nach China ermittelt und ein Tarifmodell erarbeitet.
Machbarkeits-Studie für die Kleinwasserkraftwerke Baruun Turuun und Chargait, Mongolei
Im Auftrag der Europäischen Kommission, Abteilung Energie, erstellte Fichtner eine Machbarkeitsstudie für die beiden Kleinwasserkraftwerke Baruun Turuun (200 kW) und Chargait (8 bis 20 MW). Die Finanzierung erfolgt über die European Investment Bank.
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Markt- und Tarifstudien:
Analyse der weltweiten Herstellungskapazitäten für Großkraftwerke, Deutschland
Der weltweite Markt für Großkraftwerke ist derzeit durch große Engpässe bei den Herstellungskapazitäten gekennzeichnet. Fichtner wurde mit der Durchführung einer Analyse des weltweiten Marktes für Großkraftwerke und der Ausarbeitung einer Prognose für die Entwicklung der nächsten Jahre beauftragt. Zunächst erfolgte eine Quantifizierung der weltweiten Kapazitäten zur Entwicklung, Fertigung und Montage von Großkraftwerken auf Basis der in den vergangenen Jahren weltweit errichteten Leistung. Im nächsten Schritt wurden Komponenten/Ressourcen identifiziert und analysiert, welche die Engpässe verursachen. Ein weiterer Untersuchungsgegenstand sind die zukünftigen Einflüsse neuer Märkte auf die Herstellung und Verarbeitung von Komponenten in den bisherigen Produktionsregionen der Kraftwerksbauer.
Markt- und Machbarkeitsstudie für ein 220-MW-GuD-Kraftwerk, Zypern
In einer ersten Phase erstellt Fichtner für einen privaten Investor eine Markt- und Machbarkeitstudie für ein 220-MW-GuD-Kraftwerk auf Zypern. Die Studie beinhaltet neben der technischen Anlagenoptimierung im Bezug auf die lokalen Bedingungen, eine Analyse des lokalen Strommarktes. Weiterhin wird ein Finanzmodell aufgestellt und Sensitivitäten durchgeführt, um verschiedene Anlagenkonfigurationen sowie Kosten- und Erlösszenarien durchzuspielen. Fichtner begleitet in der zweiten Phase den Investor bei der Erstellung erforderlicher Unterlagen zur Erlangung der Lizenz bei der nationalen Regulierungsbehörde sowie bei der Zusammenstellung von Dokumenten für Banken, welche in die Finanzierung des Projektes mit einbezogen werden sollen. In diesem Zusammenhang werden auch erste Gespräche mit Lieferanten von Gas und Anlagenkomponenten, der Regulierungsbehörde sowie interessierten Banken geführt.
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Tarifstudie für den Stromsektor in Kenia
In Kenia liegen Stromübertragung und -verteilung in der Verantwortung der KPLC, während die Stromerzeugung von KenGen durchgeführt wird. Die anstehende Weiterentwicklung des kenianischen Strommarktes erfordert eine Entflechtung der vorhandenen Verteilungs- und Übertragungsfunktionen. Mit dem Ziel, effiziente Strukturen für die Stromgroßhandelstarife, die Durchleitungstarife und die Endverbrauchertarife zu entwickeln und deren Höhe sowie geeignete Tarifanpassungsmechanismen festzulegen, erstellte Fichtner eine Tarifstudie. Um die finanziellen Auswirkungen der neuen Tarife auf die Entwicklung der einzelnen Unternehmen im Stromsektor zu testen, wurden finanzielle Prognosen für mehrere Jahre erstellt. Die Ergebnisse wurden mit dem Kunden und den betroffenen Unternehmen in einem mehrtägigen Seminar erläutert und diskutiert.
Studie zu Stromtarife und deren Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit der einheimischen Industrie, Saudi-Arabien
Fichtner beriet das National Industry Council (NIC) bei der Analyse der Stromtarife in Saudi-Arabien und deren Einfluss auf die Industrie. In einem ersten Schritt wurde eine generelle Untersuchung der gegenwärtigen Tarifstruktur und Tarifpolitik durchgeführt. Im Anschluss wurden 55 ausgewählte Unternehmen im gesamten Land hinsichtlich ihrer Stromverbrauchsstruktur, dem Einfluss der Tarife auf die Produktionskosten und ihrer Vorstellungen und Interessen in Bezug auf eine geänderte Tarifgestaltung befragt. Auf dieser Grundlage entwickelte Fichtner eine Empfehlung für ein neues Tarifsystem.
Studie der nationalen Stromtarife als Grundlage zur Einführung von kostendeckenden Tarifen sowie zur Kommerzialisierung der Electricité de Laos (EdL), Laos
Die Regierung von Laos plant mittelfristig die Stromerzeugung, -übertragung und -verteilung im Land zu kommerzialisieren bzw. zu privatisieren. Als ein wichtiges Element zur Vorbereitung dieser Maßnahmen führte Fichtner, gemeinsam mit seinem Partner Electrowatt-Ekono, eine Tarifstudie durch. Ziel dieser Studie ist es, eine Tarifstruktur zu entwickeln, welche sowohl kostendeckend ist als auch weitgehend ohne Quersubventionierung auskommt. Die Tarife wurden auf Basis der Ermittlung der langfristigen Gestehungskosten sowie mit Hilfe eines umfassenden Finanzmodells entwickelt. Gemeinsam mit der EdL wurden verschiedene Tarif-Szenarien geschaffen und bewertet sowie ein Zeitplan für die schrittweise Einführung vorgeschlagen.
Studie zur Überprüfung der Methodologie und Parameter der langfristigen Grenzkosten (insbesondere WACC) von CCGT Kraftwerken, Singapur
Im Auftrag der Regulierungsbehörde für den Elektrizitätssektor von Singapur erstellte Fichtner eine Studie zur Überprüfung der technischen und ökonomischen Determinanten der Long Run Marginal Cost (LRMC). Insbesondere wurde dabei die Methodologie und die Parameter bei der Ermittlung der Weighted Average Cost of Capital (WACC) überprüft und Vorschläge zu deren Anpassung entwickelt.
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Integrated Resource Planning:
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Aktualisierung des Masterplans Elektrizität für Ruanda
Der bestehende Masterplan Elektrizität für das Land Ruanda soll bis zum Jahr 2025 aktualisiert werden. Dafür wurde das Jointventure Fichtner-Decon unter der Federführung von Fichtner mit der Untersuchung des bestehenden Stromsystems einschließlich des Kraftwerkparks, der Darstellung der demografischen Entwicklung und einer Strombedarfsprognose bis 2025 beauftragt. Weiterhin beinhaltet die Aktualisierung eine Analyse der vorhandenen Energieressourcen einschließlich erneuerbare Energien, Netzberechnungen für die Verteilnetze, eine Finanzanalyse, Umweltverträglichkeitsuntersuchungen für bestehende und neue Anlagen, eine Stromtarifstudie sowie eine Vorentwurfsplanung des ländlichen Elektrifizierungsprogramms mit Kostengliederung.
Masterplan für den Elektrizitätssektor, Oman
Im Auftrag des Ministeriums für Elektrizität und Wasser in Muscat erstellte Fichtner eine Prognose für den Energiebedarf im Oman bis zum Jahre 2015 und sprach Empfehlungen für den Zubau von Kraftwerken, Übertragungsleitungen und Stromverteilungsanlagen aus.
Studie zur Reform des Industriebereichs für den Staat Bihar, Indien
Für die International Resources Group (IRG), Washington, erarbeitete Fichtner eine Studie zur Formulierung von Reformen des Energiebereichs in Bihar. Diese Studie beinhaltet sowohl Lastprognosen als auch Empfehlungen zur langfristigen Kraftwerksausbauplanung vor dem Hintergrund möglicher Kostenoptimierungen. In diesem Rahmen wurden auch mögliche Energiepreisstrategien vorgeschlagen.
Beratung eines chinesischen Energieversorgungsunternehmens, Volksrepublik China
Im Auftrag der Asian Development Bank, Manila, unterstützte Fichtner den chinesischen Energieversorger Electric Power Henan (EPH) mit einer alle Energiesektoren umfassenden, auf minimaler Kostenstruktur aufbauenden Ausbauplanung. Zudem wurde ein Konzept zur Langzeitausbauplanung des Übertragungsnetzes entwickelt und die EPH-Mitarbeiter im Umgang mit den neu eingeführten Maßnahmen geschult.
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Energieeinsparung und Modernisierung der Elektrizitätsversorgung, Volksrepublik China
Im Auftrag der Stadtwerke Leipzig GmbH beteiligte sich Fichtner für die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) an einem Einführungsprogramm für Akteure des Energiebereichs Chinas in die Anwendung energiesparender und ressourcenschonender Methoden und Technologien. Insbesondere stand bei diesem Vorhaben die moderne Netzplanung und Netzbetriebsführung bei der Energieversorgung im Vordergrund. Zusätzlich sollten Stromabnehmer für eine effiziente Stromnutzung und einen zuverlässigen Netzbetrieb sensibilisiert werden.
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Least Cost Planning:
Studie zum Aufbau des Emirates National Grid (ENG), Vereinigte Arabische Emirate
Die Studie analysiert den Nutzen des Zusammenschlusses von vier Stromnetzen in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Als Teil der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung bewertete Fichtner unterschiedliche technische Lösungen. Hierfür wurden vor allem zwei Ansätze gewählt: Erstens wurde zum Vergleich zweier Zustände – mit und ohne Verbindung – die Methodik der Loss-of-load-probability (LOLP) zur Identifizierung der Kapazitätsersparnisse eines verbundenen Systems eingesetzt. Zweitens wurde zur Berechnung von Einsparungen beim Betrieb der Anlagen EMSY – ein Optimierungstool für die Einsatzplanung von Kraftwerken – angewandt. Neben der betriebswirtschaftlichen Analyse wurde eine Cash-Flow-Modellierung durchgeführt.
Übergeordnete Betrachtung des Elektrizitätssektors, Usbekistan
Von der Europäischen Kommission wurde Fichtner mit der Erstellung einer Ausbauplanung der usbekischen Strom- und Fernwärmenetze auf einer Least-Cost-Basis beauftragt. Vor diesem Hintergrund wurden auch der mögliche Stromaustausch mit den Nachbarländern sowie mögliche Kundenabrechnungs- und Managementinformationssysteme betrachtet.
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Studie zur ländlichen Elektrifizierung, Indonesien
Im Rahmen der ländlichen Elektrifizierung der Außeninseln Indonesiens erstellte Fichtner eine Studie zur Erweiterung des Stromverteilungssystems. Unter Berücksichtigung der speziellen Förderung von kleinen Wasserkraftwerken sowie anderer erneuerbarer Energieformen ermittelte Fichtner die Ausbauplanungssequenz unter dem Gesichtspunkt der geringsten spezifischen Kosten (least cost expansion planning). Weiterhin wurde für jede Einzelmaßnahme eine technische und wirtschaftliche Untersuchung vorgenommen. Die Leistungen beinhalteten ferner Empfehlungen zur Ausführungsplanung, eine sozioökonomische Untersuchung einschließlich möglicher Auswirkungen der Maßnahmen auf eine Umsiedlung von Bevölkerungsteilen sowie eine Umweltverträglichkeitsuntersuchung.
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Netzstudien:
Berechnung eines vermaschten Kondensatsystems, Deutschland
Im Zuge der Neustrukturierung der Kondensatwirtschaft des HKW Süd der Stadtwerke München (SWM) wurde Fichtner damit beauftragt, ein vermaschtes Kondensatsystem mit drei angeschlossenen Kraftwerksblöcken, einem Heizwerk und verschiedenen Kondensateinspeisern hydraulisch durchzurechnen. Diese Berechnungen dienten der Gesamtauslegung der Kondensatdruckschiene und der Kondensatpumpen. Die dynamische Druckhaltung in der Schiene – abhängig von der Kondensatabnahme – wurde dabei von Fichtner mit einem speziellen Netzberechnungsprogramm simuliert.
Abbildung von Prozessanlagen in Wärmeschaltbildern, Deutschland
Im Auftrag der DEA Mineralöl AG, Werk Wesseling, bildete Fichtner die Petrochemieraffinerie und das dazugehörige Kraftwerk in Wärmeschaltbildern ab. Hierbei wurden auch verschiedene in Bau und Planung befindliche Prozessanlagen dargestellt. In diesem Rahmen wurden die jeweiligen Wasser-Dampf-Kreisläufe visualisiert und das Gesamtsystem für unterschiedliche Last- und Betriebsfälle thermodynamisch durchgerechnet. Hierbei wurden zudem mögliche Optimierungspotenziale bei der Energienutzung analysiert.
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Netzplanung für das Emirat Dubai, Vereinigte Arabische Emirate
Angesichts der vielen Bauprojekte wird die Höchstlast in Dubai von derzeit 4.000 MW bis 2012 auf 10.500 MW prognostiziert. Weil dies nur über direkte Kraftwerkseinspeisung in das 400-kV-Netz erfolgen kann wurde Fichtner im Rahmen der Planung des 1.800-MW-Kraftwerks Jebel Ali Station M von der Dubai Electricity and Water Authority (DEWA) mit umfangreichen Untersuchungen des 400-kV-Stadtnetzes unter Berücksichtigung aller relevanten stationären und dynamischen Planungs- und Betriebskriterien beauftragt. Analysiert wurden dabei auch netzspezifische Probleme wie Spannungsstabilität und asymmetrisches Ausschaltvermögen der 400-kV-Leistungsschalter. Weiterhin führte Fichtner Systemstudien zur Einbindung der neuen 400-kV-Schaltanlage Baraha und Untersuchungen über den möglichen Umbau der 400-kV- und 132-kV-Energiekorridore in Jebel Ali durch.
Netzausbauplanung für Singapur
Seit über 20 Jahren ist Fichtner in den Ausbau des Übertragungsnetzes von Singapur involviert. Der ersten Studie für die Millionenstadt über den Parallelbetrieb mit Malaysia, folgten Ende der 80er Jahre Studien zur Einführung der 400-kV-Ebene und zum langfristigen Ausbau der Übertragungsebene. Heute wurde wegen der überdurchschnittlichen Lastentwicklung und der Liberalisierung des Energiemarktes das Problem der Kurzschlussleistung in vielen Schaltanlagen wieder aktuell. Deshalb beauftragte der Übertragungsnetzbetreiber SP PowerGrid Fichtner mit der Prüfung unkonventioneller Methoden für die Begrenzung von Kurzschlussströmen, einschließlich der Ausarbeitung neuer Konzepte für die Sternpunktbehandlung der400/220-kV- und 220/66-kV-Transformatoren sowie die Untersuchung der Anwendbarkeit der auf Leistungselektronik basierenden Begrenzer. Dazu wurden anspruchsvolle Simulationen durchgeführt, die mit Hilfe einer Synthese der weltweiten Erfahrungen mit Kurzschlussstrombegrenzern sowie Diskussionen mit den Herstellern über Konstruktion und Betrieb ungeerdeter Großtransformatoren untermauert wurden.
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